Vitamin D – aktueller denn je

Ursachen, Symptome und Auswirkungen eines Vitamin D-Mangels

Eine Frau zeigt ein Herz mit ihrer Hand in die Luft
Auch wenn Wintersonne unsere Laune heben kann, reicht die UV-Strahlung im deutschen Winter nicht aus, um Vitamin D zu bilden. ©foxan/Adobe Stock

Die kalte Jahreszeit beginnt – und mit ihr die Diskussion, ob eine Vitamin D-Einnahme während des Winters ratsam ist. Da Vitamin D-Mangel weiter verbreitet ist, als gemeinhin angenommen wird, sind sich viele Expertinnen und Experten einig: Für die meisten Menschen in Deutschland ist es sinnvoll, dieses Vitamin im Winter als Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen. Auch bei Kindern wird ein Vitamin D-Mangel oft unterschätzt.
Bei Vitamin D-Gaben gilt aber unbedingt, die empfohlene Höchstmenge nicht zu überschreiten.

Die Bedeutung von Vitamin D für den Körper

Vitamin D und Knochengesundheit

Das fettlösliche Vitamin D – eigentlich eine Hormonvorstufe – ist unerlässlich für gesunde Knochen, da es die Aufnahme von Calcium aus dem Darm ins Blut fördert. Calcium wiederum ist notwendig für den Aufbau und Erhalt der Knochensubstanz. Fehlt Vitamin D, wird Calcium aus den Knochen freigesetzt, um den Calciumspiegel im Blut stabil zu halten. Das schwächt langfristig die Knochen.

Zusätzlich beeinflusst Vitamin D zahlreiche weitere Stoffwechselprozesse und beispielsweise auch unsere Muskelkraft.

Vitamin D und Immunsystem

Zudem ist das Vitamin entscheidend für unser Immunsystem. So untersuchten Fachleute der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) den Zusammenhang zwischen dem Vitamin D-Spiegel und verschiedenen Erkrankungen. Die umfassende Übersichtsarbeit – ein sogenanntes Umbrella Review – ergab: Je niedriger der Vitamin-D-Status ist, desto höher ist das Risiko für Atemwegsinfektionen. Bei einer unzureichenden Vitamin-D-Versorgung könnte eine gezielte Vitamin D-Gabe also einen positiven Einfluss auf die Vorbeugung von akuten Atemwegsinfekten haben.

Ähnliches bestätigten zwei andere Studien für COVID-19 (Corona): COVID-19- Patientinnen und Patienten, deren Vitamin-D-Spiegel bei stationärer Aufnahme unter 30 Nanomol pro Liter (nmol/l) lag, hatten deutlich mehr schwere Verläufe und eine erhöhtes Sterblichkeitrisiko gegenüber Patienten mit einem höheren Vitamin D-Level.
Eine spanische Klinik gab einem Teil der COVID-19-Patienten bei der stationären Aufnahme Vitamin D und behandelte sie – genau wie die Kontrollgruppe, die kein Vitamin D erhielt – mit der Standardtherapie. Ergebnis: Während ohne Vitamin D die Hälfte der Patientinnen und Patienten intensivpflichtig wurde und 15 Prozent verstarben, waren es mit Vitamin D nur zwei Prozent, die eine intensive Behandlung nötig hatten, und keiner starb.

Vitamin D und Krebs

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) veröffentlichte im Mai 2023 eine Pressemitteilung, nach der eine täglicher Vitamin D-Einnahme mit einer verringerten Krebssterblichkeit verbunden ist. Das ergab zumindest die Auswertung von 14 hochwertigen Studien mit zusammen mehr als 100.000 Teilnehmern. Gerade bei Krebspatientinnen und -patienten ist ein Vitamin D-Mangel weit verbreitet.
Der positive Effekt beruht wahrscheinlich darauf, dass ein wichtiger Faktor – der entzündungsfördernde Tumor-Nekrosefaktor alpha (TNF alpha) – durch die Vitamin D-Gabe gesenkt werden konnte, wie das DKFZ in einer zweiten Pressemitteilung im August 2023 berichtete.

Wie wird Vitamin D vom Körper aufgenommen?

Unser Körper bildet den Großteil – nämlich 80 bis 90 Prozent – des benötigten Vitamin D mit Hilfe von Sonnenlicht selbst, genauer gesagt mit UV-B-Licht. Dafür ist ein Aufenthalt im Freien notwendig, und die Sonne muss auf ungeschützte Haut treffen.

Da durch starke Sonnenbestrahlung das Risiko für Sonnenbrand – und in der Folge für Hautkrebs – steigt, empfiehlt das Bundesamt für Strahlenschutz: „Für eine ausreichende Vitamin-D-Synthese genügt es ..., Gesicht, Hände und Arme unbedeckt und ohne Sonnenschutz zwei- bis dreimal pro Woche der Hälfte der minimalen sonnenbrandwirksamen UV-Dosis (0,5 MED) auszusetzen, also der Hälfte der Zeit, in der man sonst ungeschützt einen Sonnenbrand bekommen würde.“ Die Länge der Zeit in der Sonne hängt dabei vom Hauttyp ab: Hellhäutige Menschen benötigen weniger Zeit im Sonnenlicht als dunkelhäutige. Oft reichen in der Mittagszeit 10 bis 20 Minuten aus.

Info

Die folgende Tabelle gibt ein Beispiel für die empfohlenen Sonnenlichtbestrahlung zur körpereigenen Vitamin-D- ... [weiterlesen]

Nur ein kleiner Teil an Vitamin D wird über die Nahrung aufgenommen: durch fettreiche Fische, Eier, Milchprodukte, mit Vitamin D angereicherte Margarine oder sonnenbelichtete Pilze. Milch enthält im Sommer deutlich mehr Vitamin D als im Winter – vorausgesetzt die Tiere dürfen auf die Weide.
Allerdings reichen Lebensmittel allein in der Regel nicht aus, um den gesamten Bedarf zu decken – höchstens Quoten von 10 bis 20 Prozent lassen sich so erreichen.

 

Info

Übrigens: Immer wieder kann man lesen, dass Avocados Vitamin D enthalten. Das stimmt allerdings nicht. Bei ... [weiterlesen]

Ursachen eines Vitamin D-Mangels

Zu wenig Sonnenlicht ist heute ein entscheidender Faktor für einen Vitamin D-Mangel. Denn früher waren die meisten Menschen mehr im Freien unterwegs, wodurch sie ausreichend Sonnenlicht tanken und so ihre Vitamin-D-Speicher füllen konnten. Heutzutage verbringen wir vielfach den Großteil der Zeit in Innenräumen – sogar im Sommer. Das gilt insbesondere auch für unsere Kinder, die immer weniger draußen spielen. Zudem tragen Kleidung und Sonnenschutzmittel dazu bei, dass weniger UV-Strahlung die Haut erreicht.

Dadurch wird in den Sommermonaten zwar vielfach genug Vitamin D gebildet, um den aktuell nötigen Vitamin D-Spiegel zu erreichen. Aber die Speicher sind nicht ausreichend gefüllt, um den Bedarf im Winter zu decken.

Im Alter lässt zudem die Fähigkeit der Haut nach, Vitamin D aus der entsprechenden Vorstufe zu bilden.

Wann spricht man von einem Vitamin D-Mangel?

Ein Vitamin-D-Mangel wird diagnostiziert, wenn der Serumspiegel im Blut unter 30 Nanomol pro Liter (nmol/l) oder 12 Nanogramm pro Milliliter (ng/ml) liegt. Werte zwischen 30 und 50 nmol/l gelten als suboptimal, während ein Wert über 50 nmol/l als ausreichend betrachtet wird.

Expertenwissen

Um den Vitamin-D-Status zu bestimmen, wird im Blut die Form 25-Hydroxyvitamin-D, kurz 25(OH)D, gemessen. ... [weiterlesen]

Welche Auswirkungen hat ein Vitamin D-Mangel auf unsere Gesundheit?

In der Regel führt ein leichter Vitamin-D-Mangel, wie er bei vielen Menschen vorkommt, nicht zu ernsten gesundheitlichen Problemen. Ein ausgeprägter und anhaltender Mangel kann jedoch weitreichende Folgen haben: Es drohen schwache Knochen und ein anfälligeres Immunsystem – das ist leider beides nicht auf den ersten Blick erkennbar.

Schwächere Knochen

Bei Kindern kann durch ungenügende Vitamin D-Mengen der Knochenaufbau gestört sein. Wenn sich das Knochengerüst nicht ausreichend verfestigt, können unumkehrbare Verformungen die Folge sein und die Kinder lebenslang belasten.

Im Alter kann durch einen erheblichen Vitamin-D-Mangel die Knochenstabilität ebenfalls nachlassen. Das erhöht das Risiko für Osteoporose und für Brüche. Expertinnen und Experten schätzen, dass eine bessere Versorgung mit Vitamin D viele Hüft- und Oberschenkelhalsbrüche vermeiden helfen könnte.

Geschwächtes Immunsystem

Vitamin D ist in fast allen Geweben und Organen des Körpers präsent und nimmt dort Einfluss auf das Immunsystem. Studien zeigen, dass es die Funktion von Immunzellen unterstützt, besonders der T-Lymphozyten, die bei der Abwehr von Krankheitserregern eine wichtige Rolle spielen.

Zudem kann ein Vitamin D-Mengel für eine verzögerte Wundheilung verantwortlich sein.

Gefährdete Gruppen für Vitamin-D-Mangel

Einige Gruppen sind besonders anfällig für einen Vitamin D-Mangel und sollten auf eine ausreichende Zufuhr achten. Dazu gehören

  • Menschen, die sich wenig im Freien aufhalten
  • chronisch Kranke
  • Menschen mit dunkler Hautfarbe
  • (voll-)verschleierte Frauen
  • Rauchende: Durch die schnellere Hautalterung kann weniger Vitamin D gebildet werden. Zudem hemmt Tabakrauch auf verschiedenen Wegen den Vitamin D-Spiegel. Zum Beispiel blockiert er die Umwandlung von der Transport- und Speicherform 25(OH)D in die aktive Form (1,25(OH)2-Vitamin D).
  • Personen mit starkem Übergewicht

Auch Menschen mit Magen-Darm-Erkrankungen oder Nierenproblemen sind gefährdet, da der Vitamin-D-Stoffwechsel bei ihnen beeinträchtigt sein kann.

Wie verbreitet ist ein Vitamin D-Mangel?

Das Robert Koch-Institut (RKI) untersuchte in zwei Studien die Vitamin-D-Versorgung der Menschen in Deutschland: An der Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS 1), die zwischen 2008 und 2011 lief, nahmen 6.995 Personen im Alter von 18 bis 79 Jahren teil. Die Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland (KiGGS-Basiserhebung) wurde zwischen 2003 und 2006 durchgeführt und umfasste 10.015 Teilnehmende im Alter von 1 bis 17 Jahren. In beiden Untersuchungen wurde der Vitamin-D-Status bestimmt.

Das Ergebnis war besorgniserregend: Nur gut die Hälfte der Kinder und Jugendlichen (54 Prozent) und nur 44 Prozent der Erwachsenen wiesen eine ausreichende Vitamin D-Versorgung auf. Dagegen bestand bei 12,5 Prozent der Ein- bis Siebzehnjährigen und bei gut 15 Prozent der Erwachsenen eine mangelhafte Vitamin-D-Versorgung.

25(OH)D in nmol/l25(OH)D in ng/mlKinder und Jugendliche
(1 – 17 Jahre)
Erwachsene
(18 – 79 Jahre)
<30<1212,5 %15,2 %
30-<5012-<2033,1 %40,8 %
≥50≥2054,4 %44,0 %

Quelle: Robert Koch-Institut (https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/Vitamin_D/FAQ08.html)

Allerdings wurde der Vitamin D-Spiegel nur einmalig gemessen. Um einen Mangel zu diagnostizieren, sind mehrere Messwerte aussagekräftiger – insbesondere im Verlauf der Jahreszeiten und im Zusammenhang mit möglichen Symptomen.

Wie sieht es bei Kindern aus?

Insbesondere in den Wachstumsphasen ist eine gute Vitamin D-Versorgung für gesunde Knochen unerlässlich. Die Kinder- und Jugendärztin Dr. Susanne Aumeier (Clementine Kinderhospital) bestätigte 2017 in einem Interview das Vorkommen von Vitamin-D-Mangel-Rachitis in Deutschland. Dabei führt die Knochenerweichung bei kleinen Kindern zu Laufschwierigkeiten, Gelenkproblemen und zu einer ausgeprägten Müdigkeit. Jugendliche mit Rachitis haben Schmerzen in den Extremitäten und sind oft sehr antriebslos.

Vitamin D-Einnahme: Wann und wie viel?

Da Babys noch nicht genügend Vitamin D bilden können und die zarte Babyhaut vor direkter Sonnenstrahlung geschützt werden soll, erhalten Säuglinge im ersten Lebensjahr Tropfen oder Tabletten mit Vitamin D, um einer Rachitis vorzubeugen. Sind die Babys im Winter geboren, gilt die Empfehlung, die Vitamin-D-Gabe während der Wintermonate des zweiten Lebensjahrs fortzusetzen. Dabei handelt es sich um die Zufuhr von 10 bis 12,5 Mikrogramm (µg) Vitamin D, die 400 bis 500 Internationalen Einheiten (IE) Vitamin D entsprechen.

Die Seite „Kinder- & Jugendärzte im Netz“ empfiehlt, auch bei älteren Kindern auf eine ausreichende Vitamin D-Versorgung zu achten. Zum einen sollten die Kinder im Sommer eine ausreichende Zeit im Freien verbringen, zum anderen auch Vitamin D-haltige Nahrungsmittel verzehren. Im Zweifelsfall sollte der Vitamin D-Spiegel bestimmt werden. Bei fehlender Sonnenexposition empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) eine Vitamin D-Zufuhr von 20 Mikrogramm pro Tag.

Für Erwachsene gilt: Eine Gabe von Vitamin D ist im Winter durchaus sinnvoll. Da sich bei vielen Menschen im Verlauf des Winters der Vitamin D-Speicher erschöpft, empfehlen Fachleute die zusätzliche Einnahme. Sie sehen außerdem eine vorherige Bestimmung des Vitamin-D-Spiegels in der Regel als nicht notwendig an.
Die DGE rät bei fehlender endogener Synthese zu einer täglichen Aufnahme von 800 Internationalen Einheiten (IE), also 20 µg. Fachleute halten sogar leicht höhere Mengen für sinnvoll, wobei die Europäische Lebensmittelbehörde als sichere Obergrenze 4000 IE/d für Heranwachsende und Erwachsene festgelegt hat. Für gesunde Kinder ab dem ersten bis zum zehnten Lebensjahr sieht sie die täglich tolerierbare Gesamtzufuhrmenge bei maximal 2000 IE/Tag (50 µg/Tag).

Nur in Ausnahmefällen, etwa bei einem nachgewiesenen deutlichen Mangel oder bestimmten Krankheiten, können höhere Dosen sinnvoll sein – dann aber nur unter ärztlicher Aufsicht.

 

Überdosierung und mögliche Risiken

Zu viel Vitamin D kann schädlich sein. Denn unser Körper kann überschüssiges Vitamin D nicht ausscheiden und speichert es in den Organen. In der Folge gerät der Calciumspiegel durcheinander, ein Hyperkalzämie (erhöhter Calciumspiegel) kann entstehen. Dadurch kann unter anderem der pH-Wert des Blutes unphysiologisch ansteigen. Symptome einer Hyperkalzämie können Appetitlosigkeit, Übelkeit und Lethargie sein.

Eine deutliche Überdosierung von Vitamin D kann zu akutem Nierenversagen führen.

Medikamente und ihre Wirkung auf Vitamin D

Bestimmte Arzneimittel wie Kortison, Diuretika oder Antiepileptika können die Wirkung von Vitamin D beeinflussen. Menschen, die regelmäßig Medikamente einnehmen, sollten die Einnahme von Vitamin-D-Präparaten deshalb mit ihrem Arzt abklären.

Verzeichnis der Studien und Quellen:

Charoenngam N & M F Holick. Immunologic Effects of Vitamin D on Human Health and Disease. Nutrients. 2020 Jul; 12(7): 2097. doi: 10.3390/nu12072097. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7400911/

https://www.clementine-kinderhospital.de/news-veranstaltungen/knochengesundheit-und-vitamin-d-mangel-bei-kindern-124

https://www.dge.de/presse/meldungen/2020/guter-vitamin-d-status-kann-vor-akuten-atemwegsinfektionen-schuetzen/

https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/vitamin-d/

https://www.dkfz.de/de/presse/pressemitteilungen/2023/dkfz-pm-23-27-Verringerte-Krebssterblichkeit-bei-taeglicher-Vitamin-D-Einnahme.php

https://www.dkfz.de/de/presse/pressemitteilungen/2023/dkfz-pm-23-42-Niedrigere-Entzuendungsmarker-unter-Vitamin-D-Supplementierung.php

https://www.geo.de/wissen/gesundheit/mythos-avocado--kein-vitamin-d-in-den-fruechten-nachweisbar-33614456.html

https://www.kinderaerzte-im-netz.de/altersgruppen/das-erste-jahr/richtige-ernaehrung/vitamin-d-mangel-rachitisprohylaxe/

https://www.kinderaerzte-im-netz.de/altersgruppen/schulkinder/gesundheitstipps/vitamin-d-mangel/

https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Vitamin-D-Mangel-Nahrungsergaenzungsmittel-koennen-Symptome-verhindern,vitamindmangel101.html

https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/Vitamin_D/FAQ07.html

https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/Vitamin_D/FAQ08.html

Mousavi SE et al. Air pollution, environmental chemicals, and smoking may trigger vitamin D deficiency: Evidence and potential mechanisms. Environ Int. 2019 Jan; 122: 67-90. doi: 10.1016/j.envint.2018.11.052. https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0160412018321263

Schmiedel, V. Wie wir das Immunsystem gezielt stärken können. Uro-News. 2021 Sept 10; 25(9): 44–47. doi: 10.1007/s00092-021-4663-6 https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC8423507/

 

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